Torneo Di Spada a Palatinato
26. Juni, 6:00 p.m. - 28. Juni, 6:00 p.m.

Vom 26. bis 28. Juni 2026 öffnen wir das erste Mal unsere Tore für unser Torneo di Spada.
Es erwarten euch zwei Turniere im Seitschwert, zwei spannende Workshops und Möglichkeiten zum Freifechten und Fachsimpeln.
Falls du kein eigenes Seitschwert besitzt, kannst du auch gerne eines von unseren ausleihen.
Link zur Anmeldung
Torneo di Spada a Palatinato – Formular ausfüllen
Zeitplan:
Freitag:
18:00 Uhr Anreise, Offene Halle und Cutting
20:00 Uhr Grillen und Lagerfeuer (eigenes Grillgut mitbringen)
22:00 Uhr Nachtruhe
Samstag:
8:00 Uhr Hallenöffnung
9:00 Uhr Gearcheck
10:00 Uhr Open Pool 1
11:30 Uhr Open Pool 2
13:00 Uhr Mittagspause
14:00 Uhr Siegerpool / Finale
15.30 Uhr Workshop (tba)
18:00 Uhr Abendessen
19:00 Uhr Offene Halle
22:00 Uhr Nachtruhe
Sonntag:
8:00 Uhr Hallenöffnung
9:00 Uhr Gearcheck
10:00 Uhr Damen+ Pool
11:30 Uhr Damen+ Finale
13:00 Uhr Mittagspause
14.00 Uhr Workshop (tba)
16:00 Uhr Offene Halle
18:00 Uhr Abbau
Regelwerk
▪ Ab den K.O.-Runden müssen mindestens zwei unbeschadete Waffengänge absolviert
werden, um das Gefecht zu gewinnen. Beispiel: Nach 5 Runden haben beide Fechtenden
jeweils 2 unbeschadete Waffengänge und einen Doppeltreffer – in diesem Fall entscheidet
die Punktewertung. Hat jedoch nach 5 Runden Person A einen unbeschadeten Waffengang
und Person B keinen, werden weitere Runden gefochten, bis eine Person zwei unbeschadete
Waffengänge erreicht.
▪ Videobeweis (nur in den K.O.-Runden): Die Fechtenden haben beide jeweils einmalig das
Recht auf Einspruch einer Entscheidung der Kampfrichtenden durch einen Videobeweis. Wird
dem Einspruch Recht gegeben, korrigieren die Kampfrichtenden ihre Entscheidung und der
Einspruch erhebenden Person steht erneut ein Einspruch zur Verfügung. Wird dem Einspruch
nicht stattgegeben, steht der Einspruch erhebenden Person für den Rest des Gefechts kein
Einspruch mehr zu.
▪ Es ist in der Verantwortung der Fechtenden, den Videobeweis zu liefern. Dieser kann
mit Handykameras oder ähnlichen Geräten, bei denen das Video direkt zugänglich ist,
gemacht werden (Smartphones, Tablets o.Ä.).
▪ Die Fechtenden haben sich vor Beginn des Gefechts um eine filmende Person zu
kümmern. Die filmende Person darf den Kampfrichtenden nicht die Sicht versperren
und hat Anweisungen der Kampfrichtenden und des Tisches Folge zu leisten.
▪ Die Kampfrichtenden können keinen Videobeweis anfordern, es sei denn, ein
Einspruch wird ausgesprochen. Wird ein Einspruch erhoben, können die
Kampfrichtenden gegebenenfalls auf beide Videos zugreifen, um sich ein neutrales
Bild zu verschaffen.
Gültige Treffer und Sicherheit:
▪ Gültige Treffer sind Treffer, die einen wesentlichen Kontakt mit der Kante oder der Spitze herstellen. Zieh- und Stoßschnitte müssen klar sichtbar und zielgerichtet sein.
Beispiele:
– Treffer mit der Flachseite der Klinge => Nicht gültig
– Schläge ohne einen ordentlichen Bogen => Nicht gültig
– Verfehlte Stiche (passé), die nur einen minimalen Kontakt haben => Nicht gültig
– Treffer, die nur knapp durch eine Parade durch Kraft, Abprallen oder Hyperextension des Handgelenks hindurchgehen => Nicht gültig
▪ Alle Treffer während des Fallens => Nicht gültig
▪ Leichte Berührungen mit guter Form und Struktur, weil der Gegner weit offen war => Gültig
▪ Unkontrolliertes oder gefährliches Fechten wird mit einer Verwarnung, Punktabzug und Disqualifikation bestraft, wenn es nicht angemessen adressiert wird. Beispiele:
– Treffer auf den Rücken oder den Hinterkopf, wenn dies vermeidbar ist.
– Selbstgefährdung, z.B. indem man dem Gegner den Rücken oder den Hinterkopf zuwendet.
– Volle Schläge ohne Abbremsen.
– Harte Schläge, insbesondere wenn der Gegner ungeschützt ist (z.B. nach einer Ringaktion).
Einfache Faustregel: Wenn der Schlag wahrscheinlich einen blauen Fleck hinterlässt, war er zu hart.
Seitschwert:
▪ Schwertform: Es sind nur Seitschwerter / Meyer Rappiere / frühe Rapiere zugelassen.
▪ Die Anzahl der Parierelemente orientiert sich am Standard für Seitschwerter (Kreuz, 2
Fingerringe, Knöchelbogen, D-Ring) bzw. Meyer Rappier (großer D-Ring, Knöchelbogen). Die
Länge der Parierstange muss zwischen 10 cm und 30cm liegen.
▪ Klinge: stumpf, 80 cm – 95 cm Länge (inkl. Ricasso, also bis zur Parierstange)
▪ Gesamtlänge: max. 115cm
▪ Spitze: Die Spitze muss mithilfe eines geeigneten Pömpels extra gesichert sein, Durchmesser
mindestens 1,5 cm, das Material muss vom Maskengitter abgleiten können und darf keine
scharfen Kanten aufweisen.
▪ Masse: zwischen 0,9kg und 1,2kg
▪ Biegeverhalten: Die Klinge muss bei einem Prüfgewicht von 10 kg sichtbar nachgeben.
